Wir setzen uns ein


Wir setzen uns dafür ein, dass „unser“ Borgfeld weiterhin ein Ortsteil bleibt, in dem ein hohes Maß an Lebensqualität herrscht. Dazu wollen wir als überparteilicher Impulsgeber insbesondere in den Bereichen Soziales, Umwelt, Klima und Verkehr Denkanstöße und konkrete Vorschläge für Verbesserungen geben.


 

„Gegen die Einsamkeit mitten im Dorf“ 


 

„Gegen die Einsamkeit mitten im Dorf“ 

 

So der Titel eines Artikels in der WüZ vom 21.02.2022. In der Tat: Die beiden Seniorenvertreter im Borgfelder Beirat (Jürgen Linke und Johannes Huesmann ) weisen schon länger darauf hin, dass auch in Borgfeld sich alte Menschen einsam fühlen können. Es gibt zwar im Ort eine Reihe von Angeboten gegen Isolation und Vereinsamung ( z.B. über die Bremer Heimstiftung und die Kirchengemeinde Borgfeld ). Will man die Lebensqualität alter Menschen aber noch weiter verbessern, bedarf es noch mehr Vielfalt der Teilhabe im Ort. Das würde ein Dorfgemeinschaftshaus im Hamfhofsweg ( Jacobs-Wurth ) in besonderer Weise im Ortszentrum leisten können. 

Carsten Böning/18.03.2022 

Konsequenter Baumschutz

„Jeder Baum zählt“

Die Beispiele in jüngster Vergangenheit haben gezeigt, dass die bestehende Baumschutzordnung ein „ zahnloser Tiger“ ist.

Überschriften der Wümme-Zeitung wie z.B. „Borgfeld: unerlaubte Baumfällung“,“ Bürgerinitiative fordert schnelles Handeln“, „Beirat fordert Ersatz für junge Bäume“ zeugen davon. Wir appellieren an die Mitbürgerinnen und Mitbürger unser Anliegen zum Erhalt schützenswerter Bäume zu unterstützen und fordern den Ausschuss für Klima, Umwelt und Landwirtschaft auf, die Initiative zu ergreifen und eine grundlegende Änderung der Baumschutzordnung anzustoßen.

Nur so wird es vielleicht möglich sein den für das Klima und Erscheinungsbild Borgfelds wertvollen alten Baumbestand zu erhalten. 
Ronald Thoms, 18.Februar 2022

"Haus der Begegnung und Kultur -                       ein Dorfgemeinschaftshaus"

"Begegnungsstätte für Jung und Alt"
Vor rund 10 Jahren stellte der Vorstand des Bürgervereins fest: „Borgfeld braucht ein Dorfgemeinschaftshaus!“ Für diesen Zweck wurde im Laufe der Zeit eine stattliche Summe Geld eingesammelt. Viele Standorte kamen ins Blickfeld. Aber immer wieder zerschlugen sie sich. 

 

2018/19 kommt der öffentliche Parkplatz vor dem Gelände des Sportvereins TSV-Borgfeld ins Blickfeld von Borgfeldern, die den Gedanken einer nachbarschaftlichen Begegnungsstätte vorantreiben wollen. Das  Borgfelder Forum konstituiert sich, führt mehrere Veranstaltungen durch und unternimmt eine Demonstration auf dem Parkplatzgelände. An zwei Markttagen vor der Bürgerschafts- und Beiratswahl sammelt sie Unterschriften, auf einer Internetplattform kommen noch Unterschriften dazu. Die Folge: Es kommt zu einem Konflikt mit dem TSV-Borgfeld. Denn nach dem Abbau der Geflüchteten-Container war dieser Parkplatz wieder frei geworden, und diesen öffentlichen Parkplatz meinte der Sportverein nun wieder für sich  beanspruchen zu können. Die Nutzung sei dem Verein nach dem Abbau von der Behörde zugesichert worden - ein bis heute sehr umstrittener Sachverhalt. Die CDU-Borgfeld schlug sich auf die Seite des Vereins, die SPD-Borgfeld hingegen positionierte sich eindeutig für den Bau eines Bürgerhauses an dieser Stelle. Nach einem Gespräch zwischen dem Borgfelder Forum und dem TSV zog sich das Forum dann aber zurück, um sich nicht in eine weitere Auseinandersetzung mit dem TSV und der zuständigen Behörde verwickeln zu lassen. 

 

2020/21 ein neuer Standort: die beiden Pfarrhäuser ( Altes und Neues Pfarrhaus ) auf einem Teilgelände der Borgfelder Kirchengemeinde. Während die Bremer Evangelische Kirche Bremen ( BEK ) sich dem Vorhaben positiv gegenüber zeigt, scheitern die Verhandlungen zwischen dem ehemaligen Stadtplaner Wendelin Seebacher ( plus Borgfelder Forum ) und dem Kirchenvorstand. Seebacher hatte eine umfangreiche Planung für das Gelände und den beiden Gebäuden erstellt gehabt. Die CDU-Borgfeld hält sich dazu in der Öffentlichkeit völlig zurück, die SPD und die Grünen Borgfelds unterstützen offen das Konzept. 

 

2021/22 : Seebacher erstellt sein nächstes Konzept : ein Teilgelände auf der Jacobs-Wurth im Hamfhofsweg. Zusammen mit dem Borgfelder Forum wird die Öffentlichkeit informiert ( siehe den Flyer unter „Mehr Lesen“ ). Die Wiese zwischen der Schützengilde und der Freiwilligen Feuerwehr wurde seinerzeit allen Borgfelder Bürgerinnen und Bürgern von Daniel Jacobs geschenkt. Darüber entbrennt nun ein heftiger Streit zwischen dem Bürgerverein und der Schützengilde. Denn der Vorstandsvorsitzende der Schützengilde meint, dass mit einem Bürgerhaus die Festwiese derart verkleinern werden würde, dass Scheibenschießen, Osterfeuer, Flohmarkte, ein Zirkus sowie Feuerwehrübungen etc. zukünftig dort nicht mehr durchführbar seien. Der Bürgerverein widerspricht dem vehement. Das Bürgerhaus sei schon so kleinformatig konzipiert, dass damit niemandem - auch der Schützengilde nicht - etwas weggenommen wird. Außerdem würde das Gelände über das Jahr hinweg nur an wenigen Tagen genutzt. Dagegen würde mit dem Bürgerhaus eine Vielfalt von Nutzungsmöglichkeiten sich für alle Bürgerinnen und Bürger Borgfelds eröffnen. 

 

Die SPD-Borgfeld positioniert sich eindeutig für das Projekt, die CDU-Borgfeld bezieht keine Stellung. Beide Vereine werden ihre Mitglieder befragen. Auch der Beirat wird darüber abzustimmen haben. Letztendlich liegt die Entscheidung bei der Ortsamtsleitung. 

 

Das Borgfelder Forum appelliert an alle: Stimmen Sie für diese einmalige Chance, stimmen Sie für die Jacobs-Wurth! 

 

Carsten Böning / 26.02.2022